Wussten Sie, dass Sie für einen orthopädischen Bürostuhl im Rahmen einer Rehamaßnahme einen Zuschuss von der Deutschen Rentenversicherung erhalten können? Damit die Kosten übernommen werden, müssen Sie einen Antrag stellen – wir zeigen Ihnen die wichtigsten Schritte.
1. Antragsformulare besorgen
Laden Sie die Formulare G0100 (Leistungen zur Rehabilitation) und die Anlage G0133 (Hilfsmittel) direkt bei der Deutschen Rentenversicherung herunter.
→ Zum Antrag der Deutschen Rentenversicherung
2. Ärztliche Bescheinigung einholen
Bitten Sie Ihren Arzt oder Orthopäden um ein Attest, das die medizinische Notwendigkeit des Stuhls für Ihre berufliche Tätigkeit bestätigt.
3. Berufliche Tätigkeit beschreiben
Erstellen Sie eine kurze Tätigkeitsbeschreibung und erklären Sie, wie der Stuhl Ihre Arbeit ermöglicht oder erleichtert.
4. Kostenvoranschlag beilegen
Holen Sie einen Kostenvoranschlag bei einem Fachhändler für den gewünschten Bürostuhl ein.
5. Antrag einreichen
Reichen Sie alle Unterlagen (Formulare, Attest, Tätigkeitsbeschreibung und Kostenvoranschlag) bei der Deutschen Rentenversicherung ein.
6. Reha-Berichte ergänzen
Falls Sie bereits eine Rehamaßnahme abgeschlossen haben: Fügen Sie den Entlassungsbericht der Klinik bei, wenn darin die Notwendigkeit des Stuhls erwähnt wird.
- Die Rentenversicherung prüft jeden Antrag individuell – pauschale Höchstbeträge gibt es nicht.
- Falls Sie weniger als 15 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben, ist häufig die Agentur für Arbeit zuständig.
- Besonders empfehlenswert sind dynamische, dreidimensional bewegliche Stühle, die Rücken und Bandscheiben nachhaltig entlasten.
👉 Mit einem gut begründeten Antrag und den richtigen Unterlagen steigen Ihre Chancen deutlich, einen Zuschuss zu erhalten.